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Willkommen auf runenwerk.at, meinem digitalen Runenatelier.

Zwei Leidenschaften sind in meiner Kunst vereint: Die Faszination für Runeninschriften und das Brandmalen.

Verschiedenste Hölzer werden von mir kunstvoll mit germanischen Schriftzeichen versehen. Auf meinen Objekten finden sich von mir übersetzte Sprüche und Texte.

Einzigartig sind dabei meine Runenbretter mit unterschiedlichen Motiven und Sprüchen. Jedes ein Unikat! Mit der Hand und sehr sehr viel Liebe gemacht! Gerne verrune ich auch deinen eigenen individuellen Text und gestalte dir ein Brett nach deinen Vorstellungen!

Hier kannst du dir einen Überblick über einen Teil meiner Werke machen. Am Ende der Homepage findest du meine aktuellsten Projekte!

Auf Anfrage sende ich dir gerne per Mail einen Katalog meiner gängigen Werke zu  🙂

Schöne Runenzeit wünscht dir

Runenmann René

Runenwerk

Runen

 

Hier das Alphabet,
nach dem ich meine
Runen setze

Dem Glauben der Germanen nach waren die Runen nicht irdischer Herkunft, sondern stammten von den Göttern, genauer gesagt von Wodan (oder auch Wotan, besser bekannt als Odin – dem Hauptgott der germanischen Mythologie).

Der skandinavischen Überlieferung nach hat jener neun Tage und Nächte im Weltenbaum gehangen, um das Runenwissen zu erwerben. Wotan gab sie schließlich an die Menschen weiter. Der Sage nach wurde damit auch ein Teil der Göttlichkeit auf den Menschen übertragen.

Ich musste nicht so lange im Weltenbaum herumhängen und habe mich intensiv mit den Runen und ihrer Herkunft beschäftigt. Vieles findet man dazu auch im Internet. Ich habe mich bei meinen Runen im Wesentlichen an die gemeingermanischen Ausprägungen (älteres Futhark) orientiert.

Meine Empfehlung für Literaturhungrige:

Klaus Düwel: Runenkunde, 4. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2008

… Einiges zum Lesen, doch gutes sehr umfangreiches Buch über Herkunft und Verwendung von Runen. Unterschiedliche Runenperioden und Funde werden in guter Übersicht dargestellt. Sachlich kompetente Einführung in die Runenkunde –  frei von jeder esoterisch magischen Interpretationsweise und auch für Nicht-Sprachgelehrte gut verständlich. Geschrieben von einem der namhaftesten Runenwissenschaftler!

Ferdinand Holthausen, Ludvig Wimmer: Die Runenschrift, Nachdruck der Originalausgabe von 1887

… Ein alter Klassiker in alter Sprache. Teilweise schwer verständlich und sehr wissenschaftlich aufgebaut. Fazit: Starker Tobak, aber für Hardcore-Runenfetischisten absolut empfehlenswert.

Wilhelm Carl Grimm: Über deutsche Runen, 2. Auflage. Bohmeier Verlag, Leipzig 2013

… Wohl kaum jemand weiß, dass sich die Gebrüder Grimm auch mit den altgermanischen Runen beschäftigt haben und sogar die Begründer der sogenannten Runologie sind. Wilhelm Grimm schreibt über verschiedene Alphabete von gebräuchlichen deutschen Runen, deren Abstammung, Brauchtum und vielseitige Verwendung. Sehr informativ, ein Muss für jeden, der mit Runen arbeitet! Grimm ist schon ein alter Knabe, entsprechend ist auch die Sprache im Buch.

Robert Nedoma: Runenschrift und Runeninschriften – eine kurze Einführung https://skandinavistik.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/p_skandinavistik/Mitarbeiter/Nedoma/ms2.pdf

… Ein Runen-Schnellsiedekurs zum kurzen Gustaholen!

Gottfried Lackner: Runenhandbuch http://www.drlackner.at/Runen/Runenhandbuch191203.pdf

… Kompakte Informationen gut aufbereitet, nicht nur von der wissenschaftlichen Seite wird hier auf die Runen geblickt.

 

Über mich

Jahrgang 1979. Geboren und aufgewachsen bin ich in Wels – einer historischen Stadt mit einer prägenden römischen Geschichte. Ich lebe mit meiner Familie in Marchtrenk. In Wels darf ich seit 2016 als Seelsorger tätig sein.Schon früh entwickelte ich eine Leidenschaft fürs Mittelalter und geschichtliche Vorgänge. Ich bin leidenschaftlicher Dudelsackspieler (Hümmelchen) und spiele schon seit vielen Jahren das Fantasy Rollenspiel „Das schwarze Auge“. Ich bin gerne in der Natur und wenn es die Zeit erlaubt auf meinem Rennrad unterwegs. Ich begeistere mich für das Brandmalen und habe mich dabei auf „Runenkunst“ spezialisiert. Das heißt, dass ich verschiedenste Holzobjekte (vorzugsweise Bretter und Holzblöcke) kunstvoll mit alten germanischen Schriftzeichen versehe. Mich fasziniert das Schriftbild dieser einfachen und geradlinigen Striche. Sie sind für mich sehr aussagekräftig und haben eine eigene Strahlkraft. Ich bin mehr an der graphischen Ästhetik der Runen interessiert als an der magischen Ausdeutung dieser Zeichen wie in der „Runenmagie“. Bei meiner Brandmalkunst übersetze ich Texte und Sprüche und verrune sie auf Holz.Hin und wieder bin ich mit meinem kleinen feinen Runenstand auch auf Mittelaltermärkten unterwegs und präsentiere meine Werke. Vielleicht sehen wir uns ja dort! 
Meine Märkte 2019
17.-19. Mai: Mittelalterfest Marchtrenk/OÖ
29.-30. Juni: Mittelalterfest auf Schloss Sighartstein/Sbg.
17.-18. August: Waxenberger Ritterfest/OÖ
24.-25. August: Sturm auf die Burg Clam, Ritterturnier zu Pferde/OÖ
15. September: Markttag auf der Ruine Aggstein/NÖ
13. Oktober: Auberger Hexenmarkt/OÖ